Aktuelle Information für unsere Mandanten und Geschäftsfreunde Mai 2017

Wohngebäudeversicherung
 
Sind Schäden am Wohngebäude, die durch Tiere
verursacht werden, eigentlich versicherbar?
 

Im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung sind in der Regel die üblichen Gefahren Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel (evtl. noch Elementar) abgesichert. Jedoch auch Tiere und Schädlinge können großen Schaden anrichten.

 

Gerade in Städten rücken Tier und Mensch seit einigen Jahren immer dichter zusammen. Wildtiere wie Füchse und Wildschweine haben die Stadt längst als Lebensraum angenommen. Dabei bleibt es nicht aus, dass Tiere immer wieder auch Schäden an Gebäuden verursachen.

Wenn ein Marder oder Waschbär in Ihrem Dach haust und sich unbemerkt an der Dachdämmung zu schaffen macht oder auch Dachziegel verschiebt, können schnell Schäden im fünfstelligen Bereich entstehen. 

Aber auch ganz kleine Tiere wie etwa Schaben können sich in Ihrem Haus einnisten und schnell zur Plage werden. Folge: Ein Kammerjäger (Schädlingsbekämpfer) muss her!

 

Doch kann man diese Schäden im Rahmen der Wohngebäudeversicherung absichern und wenn ja, wie?

 

Wenn es um den Einschluss von Schäden durch Tiere und Schädlinge geht, wird oft an die Erweiterung „unbenannte Gefahren“ gedacht. Doch bei der Betrachtung der dortigen Ausschlüsse wird schnell klar, dass Schäden durch Tiere und Schädlinge in der Regel ausgeschlossen sind. 

 

In manchen Deckungskonzepten gibt es im Rahmen von „unbenannte Gefahren“ zwar den Ausschluss für Schäden, die durch Schädlinge verursacht werden, jedoch sehen Versicherer zum Beispiel einen Marder nicht als Schädling für dessen Schaden Versicherungsschutz bestünde. Verschiedene Konzepte sehen lediglich Ausschlüsse für „Tierschäden“ vor, die durch Insekten und Schädlinge verursacht wurden.

Des Weiteren hat auch die
Konzept & Marketing mit dem Produkt „allsafe casa“ eine passende Lösung geschaffen. Seit dem 01.05.2016 sind dort auch Schäden an elektrischen Anlagen, Leitungen, Dämmungen und Unter-spannbahnen von Dächern und Außenwänden durch Nagetiere, Marder und Waschbären ausdrücklich mitversichert. 


Geht es rein um die Schädlingsbekämpfung, wie z.B. Wespennestentfernung oder auch die Bekämpfung von Schaben an sich, bieten manche Gesellschaften im Rahmen von Serviceleistungen entsprechende Deckungen (zum Teil mit Sublimits zwischen 300,- € und 1.000,- € je Schadenfall).

Schäden durch Tiere sind keine Seltenheit mehr. Dabei ist es inzwischen egal, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Die Natur findet ihren Weg.

Sprechen Sie uns daher auf die sinnvolle
Erweiterung um unbenannte Gefahren an. Fragen Sie ruhig auch, ob ein „Schutzbrief“ oder ähnliches nicht interessant wäre.

 

Für Ihre Fragen steht Ihnen unsere Mitarbeiter im Haus und natürlich auch unsere Vertriebsmitarbeiter zur Verfügung!